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Pressemitteilung 4. September 2024 Großflächiges Unwetter mit Stark- und Extremregen in Bremen

Gesamtes Stadtgebiet betroffen

Am Mitt­woch­vor­mit­tag gaben der Deutsche Wet­ter­dienst und Ka­chelm­ann­wet­ter eine Un­wet­ter­war­nung für Bremen und Nie­der­sach­sen raus: starke Gewitter mit Starkregen. Gegen 17:40 Uhr war es dann soweit: Die Regen- und Ge­wit­ter­front, mit Stark- und Ex­trem­re­gen­fäl­len, erreichte Bremen. Das Unwetter zog großflächig über weite Teile der Stadt – links und rechts der Weser sowie Bremen Nord. Nach Angabe der hanseWasser Re­gen­schrei­ber und der hanseWasser Radardaten fielen bis zu 60 Liter pro Qua­drat­me­ter in einer Stunde. Das entspricht der durch­schnitt­li­chen Regenmenge eines ganzen Monats.

Extremregen nicht ohne Folgen

Das Kanalnetz in Bremen ist 2.300 Kilometer lang. Es muss bei Tro­cken­wet­ter und bei Regenwetter funk­tio­nie­ren. Gerade bei Unwetter mit Starkregen steigt die Menge des ab­zu­lei­ten­den Abwassers schnell um mehr als das Hun­dert­fa­che. Um diese großen Was­ser­mas­sen zügig abführen zu können, wurden alle technischen Mög­lich­kei­ten eingesetzt: Die Leistung der Ab­was­ser­pum­pen wurde planmäßig hoch­ge­fah­ren, umgehend wurden Ent­las­tungs­ka­nä­le und Re­gen­was­se­rü­ber­lauf­be­cken gefüllt.

Ohne moderne und durchdachte Com­pu­ter­tech­no­lo­gie ginge das nicht: Ka­nal­was­ser­stän­de und Nie­der­schlags­men­gen werden automatisch erfasst und ausgewertet, Wehrklappen in Steu­er­bau­wer­ken der Kanäle sen­sor­ge­steu­ert bewegt, um das Abwasser möglichst schnell abzuleiten. Nur so können die gewaltigen Mengen Abwasser gezielt gesteuert und kon­trol­liert werden. An einigen Stellen musste Mischwasser in die bremischen Gewässer eingeleitet werden.

Trotzdem kam es an einigen Stellen zu Über­flu­tun­gen. Die Feuerwehr rückte am frühen Abend zu rund 120 Einsätzen, unter anderem wegen voll­ge­lau­fe­ner Keller aus. Auch der hanseWasser Notdienst fuhr mehrfache Einsätze, kon­trol­lier­te neur­al­gi­sche Punkte wie Un­ter­füh­run­gen.

Wirksamer Schutz gegen Rückstau

Wichtig: Häuser mit einem wirksamen Rückstau­schutz und dem richtigen Schutz vor Ober­flä­chen­was­ser müssen auch bei solchen Unwettern keine Über­flu­tun­gen fürchten. Denn gegen Überflutung durch Ober­flä­chen­was­ser und Rückstau aus dem Kanal kann man sich schützen. Die Expert*innen von hanseWasser beraten alle Haus­ei­gen­tü­mer*innen kostenlos, wie sie sich wirksam schützen können – vor Ober­flä­chen­was­ser und Rückstau. Die hanseWasser Kun­den­be­treu­ung ist telefonisch erreichbar unter 0421 988 1111.

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