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Pressemitteilung 1. Juni 2023 Update: Dringende Kanalbaumaßnahme in Borgfeld

Ab Montag wieder freie Fahrt auf der Borgfelder Heerstraße

Seit Donnerstag, den 25. Mai, ist die Borgfelder Heerstraße ab dem Kreu­zungs­be­reich Lehester Deich in stadt­aus­wär­ti­ger Richtung für den mo­to­ri­sier­ten Verkehr voll gesperrt. Ab Montag, den5. Juni, um 5.00 Uhr früh, wird die Sperrung aufgehoben und die Borgfelder Heerstraße ist wieder frei befahrbar.

Erste Er­mitt­lun­gen des Scha­dens­um­fangs und der Ursache hatten ergeben, dass es sich um eine undichte Stelle an einer Ver­bin­dungs­stel­le eines Schmutz­was­ser­ka­nals mit einem Ka­nal­schacht handelt. Die Folge: starker Grund­was­ser­ein­tritt mit hohem Sandeintrag. Eine Hohl­raum­bil­dung, eine Versackung der Straße konnte nicht aus­ge­schlos­sen werden. Insofern war sofortiges Handeln er­for­der­lich. An erster Stelle steht immer die Sicherheit. Deshalb wurden gemeinsam mit der Polizei und dem Amt für Straßen und Verkehr als präventive Ver­kehrs­si­che­rungs­maß­nah­me eine Voll­sper­rung beschlossen und die Ver­kehrs­len­kungs­maß­nah­men besprochen. Mit Festlegung der Um­lei­tungs­stre­cken konnten die Ver­kehrs­schil­der beauftragt und mit der Be­schil­de­rung begonnen werden – kein leichtes Unterfangen an einem Pfingst­wo­chen­en­de. Auch für die un­mit­tel­ba­ren Anwohner*innen an der Baustelle wurden Ver­kehrs­len­kungs­maß­nah­men für die An- und Abfahrt ihrer Grundstücke eingeleitet, die Anwohner*innen wurden über die Baumaßnahme und die Umleitungen informiert.

Parallel zur Voll­sper­rung wurden von hanseWasser alle Maßnahmen für die Reparatur des Ab­was­ser­ka­nals eingeleitet. Um hier punktgenau vorzugehen, wurde der Noteinsatz durch hanseWasser und die Baufirma so vorbereitet, dass am Diens­tag­vor­mit­tag sofort und zielgenau agiert werden konnte. Mit Erfolg! Heute sind ei­gent­li­chen Kanal­reparatur­maßnahmen ab­ge­schlos­sen.

Ab jetzt beginnt die Wie­der­her­stel­lung des Stra­ßen­un­ter­grun­des, also das Verfüllen und die Wie­der­her­stel­lung der Stra­ßen­kon­struk­ti­on. Den Abschluss bildet der Einbau der Deckschicht aus Asphalt. Nachdem die Deckschicht ausgekühlt ist, kann die Fahrbahn am Montag um 5 Uhr morgens wieder freigegeben werden.

Die frühzeitige, sichere und er­folg­rei­che Beendigung der Not­bau­maß­nah­me konnte durch das gemeinsame umsichtige und vor allem un­bü­ro­kra­ti­sche Handeln aller Beteiligten, der Polizei, dem ASV, der BSAG, der Baufirma Brema, der Baufirma Heitmann und auch der Was­ser­be­hör­de, die hanseWasser eine sofortige Ein­lei­ter­laub­nis für das Grundwasser erteilt hat.

Wichtig: Jede Baustelle ist anders und manchmal zeigen sich nicht gesehene Pro­blem­fel­der erst nach dem Beginn der Baumaßnahme bzw. der Sperrung. Das gilt ins­be­son­de­re bei einer Notmaßnahme. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit dem ASV und der Polizei alle Anregungen der Anwohner*innen angehört, mehrfach die Situation vor Ort angeschaut und versucht das Beste und gleich­zei­tig Schonendste umzusetzen. Auch war die eigentliche Voll­sper­rung al­ter­na­tiv­los: Beim Start der ei­gent­li­chen Baumaßnahme am Diens­tag­mor­gen zeigte sich schnell das Ausmaß des aus­ge­wa­sche­nen Hohlraums unterhalb der Stra­ßen­de­cke, welches bereits ein um­fang­rei­ches Ausmaß angenommen hatte, so dass sich die An­ge­mes­sen­heit der präventiven Ver­kehrs­si­che­rungs­maß­nah­men bestätigt hat.

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