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Auf dem Bild von links: Sven Weddermann (Leiter Verfahrenstechnik Kläranlage Seehausen), Ekkehart Siering (Geschäftsführer hanseWasser), Umweltsenatorin Kathrin Moosdorf, Dr. Georg Grunwald (Geschäftsführer Umweltbetrieb Bremen), Oliver Fröhlich (Ortsamtsleiter Blumenthal) und Stefan Walkowiak (Leiter Verfahrenstechnik Kläranlage Farge).

Jubiläum!

50 Jahre Kläranlage Bremen-Farge 
hanseWasser 21. November 2023
    • Jubiläum
    • Kläranlage
    • Farge

1973 ging sie an den Start, die erste Groß­klär­an­la­ge Bremens mit einer bio­lo­gi­schen Rei­ni­gungs­stu­fe.

50 Jahre – ein besonderes Jubiläum das nun gemeinsam im Rahmen einer Ver­an­stal­tung, unter anderem mit der Bremer Um­welt­se­na­to­rin Kathrin Moosdorf, gefeiert wurde.

Die Kläranlage in Bremen-Farge ist, als kleinere der beiden modernen Bremer Kläranlagen, für eine Spitzenlast von 160.000 Einwohner*innen ausgelegt. Seit 50 Jahren reinigt sie das Abwasser aus Bremen-Nord und mitt­ler­wei­le auch aus den an­gren­zen­den Gemeinden Schwanewede und Lemwerder. Dabei ist die Devise schon immer eine sichere und wirt­schaft­li­che Ab­was­ser­ei­ni­gung auf höchstem Um­welt­schutz­ni­veau.

Kathrin Moosdorf im Schulungsraum während einer Rede mit einer erklärenden Geste
Umweltsenatorin Kathrin Moosdorf

Im Rahmen der Ju­bi­lä­ums­ver­an­stal­tung mit Vertreter*innen des Um­welt­be­triebs, des Ortsamts Blumenthal, des Beirates und weiteren Gästen betonte Um­welt­se­na­to­rin Kathrin Moosdorf nochmal, wie sich die Erwartungen an die Ab­was­ser­ent­sor­gung im Laufe der Jahre verändert haben:

Wir wollen nicht nur, dass die Stadt sauber und gesund ist, frei von Schmutz­was­ser und Fäkalien. Die Auf­be­rei­tung von Abwässern heute ist aktiver Umwelt- und Naturschutz, Gewässer und das Klima sollen mit einer nach­hal­ti­gen Ab­was­ser­be­hand­lung geschont und geschützt werden. Diese Entwicklung kann man auch sehr gut in der Geschichte der Kläranlage in Farge sehen. Sie wurde in den vergangenen Jahren mehrmals nach­ge­rüs­tet und reinigt Abwässer heute deutlich besser als zu ihrer Fer­tig­stel­lung vor 50 Jahren.

Im Auftrag der Umwelt

Bereits Mitte der 90er Jahre wurde die Kläranlage für eine wei­ter­ge­hen­de Ab­was­ser­rei­ni­gung im Sinne der Nähr­stof­fe­li­mi­na­ti­on (Stickstoff und Phosphor) ausgebaut. Anfang der 2000er Jahre wurde sie dann in das au­to­ma­ti­sier­te Pro­zess­leit­cen­ter der Kläranlage in Seehausen aufgenommen. Seitdem werden auch hier die Ab­was­ser­rei­ni­gungs­pro­zes­se digital und au­to­ma­ti­siert überwacht und gesteuert.

Ein bezaunter Übergang üner ein Klärbecken, darauf verscheidene Personen beim Betrachten der Anlage
Rundgang über die Anlage

Neben technischer Wei­ter­ent­wick­lung und Wirt­schaft­lich­keit stellt hanseWasser aber auch immer den Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt. Um unsere Kli­ma­schutz­zie­le zu erreichen, achten wir auch auf der Kläranlage in Farge bei Erneuerung und Betrieb immer auf En­er­gie­ef­fi­zi­enz – so zum Beispiel durch den Betrieb zweier Block­heiz­kraft­wer­ke zur Strom- und Wär­me­pro­duk­ti­on aus Klärgas.

Ekkehart Siering bei der Außenbegehung mit Anzug und Schal
Ekkehart Siering

Diese Ver­ant­wor­tung betont Ekkehart Siering, kauf­män­ni­scher Ge­schäfts­füh­rer von hanseWasser, noch einmal im Rahmen der Ver­an­stal­tung:

Gesunde Stadt, gesunde Gewässer, gesunde Menschen. Dafür steht die Ab­was­ser­ent­sor­gung heute. Dafür steht die Kläranlage hier in Farge für Bremen, für Bremen-Nord und für die Nachbarn aus Lemwerder und Schwanewede. Ver­ant­wor­tungs­voll, zu­kunfts­ge­rich­tet und nachhaltig, so wird die Kläranlage Farge seit 50 Jahren betrieben. Alles, um am Ende sauberes Wasser in den Kreislauf der Natur, die Weser, zu­rück­zu­füh­ren.

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